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Die Positronen-Emissions-Tomographie

ist eines der erfolgversprechensten und zukunftsträchtigsten diagnostischen Verfahren der Medizin. Das Verfahren wird nicht nur für die klinische Versorgung, insbesondere in den Bereichen Onkologie, Kardiologie und Neurologie gefordert, sondern stellt in vielen Bereichen der Grundlagenforschung (Molecular Imaging) ein entscheidendes und notwendiges Werkzeug dar.

PET ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem biochemische Vorgänge im Körpergewebe erfaßt und dargestellt werden können. Aus den ermittelten Daten können dreidimensionale Bilder einzelner Körperregionen, oder des gesamten Körpers erstellt werden. Es ermöglicht dem Arzt exakte Diagnosen zu erstellen.

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Den hohen Energiebedarf von Tumoren macht sich PET in der Onkologie zunutze. Eine dem Patienten injizierte positronenemittierende Glucoselösung (FDG - 2-Fluor-2-deoxy-D-glucose) führt zu einer hohen Anreicherung des Radiopharmakons im Tumor und Metastasen. So können in nur einer Untersuchung sowohl Tumor, als auch mögliche Metastasen im Körper nachgewiesen werden. Das Verfahren unterstützt neben der Erkennung auch die Behandlung und Nachsorge.

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Anwendung findet dieses diagnostische Verfahren auch bei der frühzeitigen Erkennung der Alzheimerschen Erkrankung und des Morbus Parkinson, sowie bei der Eingrenzung von Hirnarealen, in denen epileptische Anfälle ausgelöst werden. Hierbei werden Anomalien des Zuckerstoffwechsels in einzelnen Hirnarealen durch unterschiedliche Farbgebungen auf dem Monitor abgebildet.

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Ausgezeichnete Ergebnisse liefert PET bei der Diagnose von Herzmuskelerkrankungen. Bei keiner anderen Untersuchung kann so genau nachgewiesen werden, welche Bezirke des Herzmuskels, beispielsweise nach einem Infarkt, lebensfähig sind und somit erfolgversprechend therapiert werden können.

Zyklotron

zyklo

2 x RDS 111
11 MeV-Zyklotron (Negativionen-Beschleuniger)
Dual Beam mit max. 440 W pro Target

Max. Aktivitätmenge
der produzierten Positronenstrahler:
F-18: 2*60 GBq, O-15: 74 GBq
N-13: 6 GBq, C-11: 56 GBq

Heißlabor

heisslab

5 Bleizellen (je 7.5 cm Ummantelung) mit
Syntheseapparaturen und Abfülleinrichtungen

1 Single- und 1 Double-Modul (Nuclear Interface)
zur FDG-Herstellung ermöglichen bis zu
3 Synthesen täglich

Aufteilung der gewünschten Aktivitätsmenge
mittels rechnergesteuertem Dispenser
in bleiummantelte Arzneitransportbehälter

Qualitätskontrolle

quallabQualitäts- und Verwendbarkeitskontrollen

HPLC (High Performance Liquid Chromatographie)
GC (Gaschromatographie)
DC (Dünnschichtchromatographie)

pH-Wert Bestimmung
Endotoxin-Test
Radionuklidreinheit
Halbwertzeitbestimmung

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